Ich bin dann mal weg. In Barcelona. Bis Anfang April. Zum Lernen. Und Leben. Und Musik hören. Deswegen wird hier in den nächsten paar Monaten nur in sehr unregelmäßigen Abständen gebloggt werden können. Wer trotzdem wissen mag, was musikalisch so geht, schaut sich am besten mein Musikprofil an. Vielleicht findet ihr etwas, das euch gefällt.

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(c) by Julia Kleiner

(c) by Julia Kleiner

8 people, 5 instruments, 4 continents, 3 languages, 1 song.

Wie schon im Vorjahr, hier klicken, um zur Liste des Rolling Stone zu kommen (die allerdings 2009 nur 25 Alben aufführt), und dann meine Liste durchschauen, ganz subjektiv.

1. Lax’n'Busto: A l’Apolo
2. White Lies: To Lose My Life…
3. Various Artists: Dark Was The Night
4. John Mayer: Battle Studies
5. ix!: Autòmat Infinit
6. Coldplay: Left Right Left Right Left
7. Jarabedepalo: Orquesta Reciclando
8. Jamie Cullum: The Pursuit
9. Amanda Blank: I Love You
10. Metric: Fantasies
11. Helgi Jonsson: For The Rest Of My Childhood
12. Mika: The Boy Who Knew Too Much
13. Marina & The Diamonds: The Crown Jewels [EP]
14. Michael Jackson: Thriller
15. The Killers: Day & Age
16. Eric Hutchinson: Sounds Like This
17. Passion Pit: Manners
18. Camera Obscura: My Maudlin Career
19. The Dodos: Time To Die
20. Marissa Nadler: Little Hells
21. Langhorne Slim: Be Set Free
22. Jarvis Cocker: Further Complications
23. Jason Mraz: Jason Mraz’s Beautiful Mess: Live On Earth
24. Dennis Lisk: Suchen & Finden
25. We Are Smug: We Are Smug…
26. K’naan: Troubadour
27. Mazoni: Eufòria 5 – Esperança 0
28. Animal Kingdom: Signs And Wonders
29. Carolina Liar: Coming To Terms
30. Phoenix: Wolfgang Amadeus Phoenix
31. Michael Franti & Spearhead: All Rebel Rockers
32. Damià Olivella: Ara
33. Rosa Luxemburg: Com Cremar Una Ciutat
34. Jay-Z: The Blueprint 3
35. Arctic Monkeys: Humbug
36. Antony & The Johnsons: The Crying Light
37. Yeah Yeah Yeahs: It’s Blitz!
38. Daniel Merriweather: Love & War
39. Pete Doherty: Grace / Wastelands
40. Rainald Grebe: Das Hong Kong Konzert
41. Elvis Perkins: Elvis Perkins In Dearland
42. Morrissey: Years Of Refusal
43. Florence + The Machine: Lungs
44. Lily Allen: It’s Not Me, It’s You
45. Grizzly Bear: Veckatimest
46. Jack Peñate: Everything Is New
47. Empire Of The Sun: Walking On A Dream
48. Britney Spears: Circus
49. Peter Fox: Stadtaffe
50. Robbie Williams: Reality Killed The Video Star

Der gute Erik Penny war diese Woche bei Yagaloo zu Gast und erzählte von sich und seiner Musik. Anschauen:

more about "ERIK PENNY BEI YAGALOO", posted with vodpod

Es wird Herbst. Die Betonung liegt auf wird, denn hier in Barcelona, wo ich im Moment weile, herrschen immer noch äußerst wohltuende 21 Grad. [Allen in Deutschland verbliebenen wird an dieser Stelle die Gelegenheit gegeben, mächtig neidisch zu sein.] Dennoch häufen sich auch hier die Tage, an denen mir der wolkenbehängte Himmel einen Strich durch die Rechung macht und meinem Körper das ohne Mühe antrainierte, alltäglich gewordene, fünfzehn Minuten dauernde Vitamin D-Bad verweigert, weil der ganze Tag eine sich endlos hinziehende Dämmerung ist. Und wenn sich zu alledem auch noch die Meeresbrise in wasserspeiende Orkanböen verwandelt und einem den barcelonesischen Abfall aus den Tonnen um die Ohren schmettert, bleibt man am besten ganz zu Hause. Aber auch Tage wie diese haben ihren Reiz. Die ganze Hektik der Großstadt gerät in Vergessenheit, vor allem ganz besonders wenn ich mit geschlossenen Augen, gespitzten Ohren und einem süffigen Tässchen Ingwertee Helgi Hrafn Jónssons neuem Album For The Rest Of My Childhood lausche, das in isländischer Manier ruhig, poetisch und emotionsgeladen daherkommt. “ … and landmarks are fading to gray”, heißt es da schon im Opener “Ashes Away”. Ein passender Start für einen noch passenderen herbstlichen Soundtrack.

Einigen mag der Name Helgi Jónsson ein Begriff sein. Im Zusammenhang mit Sigur Rós vielleicht. Oder Teitur. Aber auch solo ist Helgi nicht zu verachten. Ohne Übertreibung ist das Resultat aus seinen Klangarrangements, seiner beruhigenden, aber trotzdem facettenreichen Stimme und den wie ich finde wundervollen Texten eine Offenbarung für Geist und Seele. Die Tatsache, dass sich Helgi nach einigen Jahren unter Österreichern deren Akzent angeeignet hat, bringt einen Pluspunkt. Und zehn Extrapunkte gibt es dafür, dass Helgi auf seiner Homepage die neue Single “Lay It Down” zum kostenlosen Download bereitstellt. Und es gibt noch so viel mehr Tolles!

Wer noch nie in Island war, aber gerne mal hin möchte, klickt am besten hier und versucht sein Glück beim Gewinnspiel [ich drück die Daumen!].

Wer sich Helgi mal live anhören und -schauen möchte, tut das am besten bei seiner anstehenden Tour:

  • 24.11.09  CH-Zürich // Hafenkneipe
  • 25.11.09  München // Atomic Café
  • 26.11.09  A-Wien // B72
  • 27.11.09  Köln // Studio 672
  • 28.11.09  Hamburg // Beatlemania
  • 29.11.09  Berlin // Admiralspalast 101

Wer knapp bei Kasse ist und sich keine Tickets leisten kann, surft am besten zum StyleSpion, der verlost Tickets für die anstehenden Termine.

Und wer wie ich sowohl zeitlich als auch geografisch verhindert ist, schaut am besten am Donnerstag, den 19. November um 20 Uhr beispielsweise bei Tonspion.de oder Whitetapes.de den Livestream zu Helgis Akkustik-Session an. Viel Spaß!

Photo: Jonatan Gretarsson

Warnung: Wer etwas gegen sich im Ohr festkrallende Melodien hat, sollte gar nicht erst weiterlesen, geschweige denn -hören.

Michael Franti ist nicht nur (sehr!) schön anzusehen, nein, er kann auch noch ganz tolle Lieder schreiben. Und was noch besser ist: er ist am Leben interessiert. Seit Jahren setzt er sich für Frieden und soziale Gerechtigkeit ein; 2005 reiste er durch den Irak, ging auf die Straße, spielte seine Musik und kam mit den Leuten ins Gespräch. Kein Wunder also, dass sich das auch in seinen Songs wiederspiegelt, bei denen Hip Hop, Folk, Reggae und Rock verschmelzen (ja, das geht!).

Tut mir den Gefallen, geht in den nächsten Plattenladen und legt euch seine Musik zu. And don’t forget to spread the love!

[Liveversion | super cute.]

[Mayer Hawthorne | via | I like. A lot.]

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