Ich bin dann mal weg. In Barcelona. Bis Anfang April. Zum Lernen. Und Leben. Und Musik hören. Deswegen wird hier in den nächsten paar Monaten nur in sehr unregelmäßigen Abständen gebloggt werden können. Wer trotzdem wissen mag, was musikalisch so geht, schaut sich am besten mein Musikprofil an. Vielleicht findet ihr etwas, das euch gefällt.
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Wie schon im Vorjahr, hier klicken, um zur Liste des Rolling Stone zu kommen (die allerdings 2009 nur 25 Alben aufführt), und dann meine Liste durchschauen, ganz subjektiv.
Es wird Herbst. Die Betonung liegt auf wird, denn hier in Barcelona, wo ich im Moment weile, herrschen immer noch äußerst wohltuende 21 Grad. [Allen in Deutschland verbliebenen wird an dieser Stelle die Gelegenheit gegeben, mächtig neidisch zu sein.] Dennoch häufen sich auch hier die Tage, an denen mir der wolkenbehängte Himmel einen Strich durch die Rechung macht und meinem Körper das ohne Mühe antrainierte, alltäglich gewordene, fünfzehn Minuten dauernde Vitamin D-Bad verweigert, weil der ganze Tag eine sich endlos hinziehende Dämmerung ist. Und wenn sich zu alledem auch noch die Meeresbrise in wasserspeiende Orkanböen verwandelt und einem den barcelonesischen Abfall aus den Tonnen um die Ohren schmettert, bleibt man am besten ganz zu Hause. Aber auch Tage wie diese haben ihren Reiz. Die ganze Hektik der Großstadt gerät in Vergessenheit, vor allem ganz besonders wenn ich mit geschlossenen Augen, gespitzten Ohren und einem süffigen Tässchen Ingwertee Helgi Hrafn Jónssons neuem Album For The Rest Of My Childhood lausche, das in isländischer Manier ruhig, poetisch und emotionsgeladen daherkommt. “ … and landmarks are fading to gray”, heißt es da schon im Opener “Ashes Away”. Ein passender Start für einen noch passenderen herbstlichen Soundtrack.
Einigen mag der Name Helgi Jónsson ein Begriff sein. Im Zusammenhang mit Sigur Rós vielleicht. Oder Teitur. Aber auch solo ist Helgi nicht zu verachten. Ohne Übertreibung ist das Resultat aus seinen Klangarrangements, seiner beruhigenden, aber trotzdem facettenreichen Stimme und den wie ich finde wundervollen Texten eine Offenbarung für Geist und Seele. Die Tatsache, dass sich Helgi nach einigen Jahren unter Österreichern deren Akzent angeeignet hat, bringt einen Pluspunkt. Und zehn Extrapunkte gibt es dafür, dass Helgi auf seiner Homepage die neue Single “Lay It Down” zum kostenlosen Download bereitstellt. Und es gibt noch so viel mehr Tolles!
Wer noch nie in Island war, aber gerne mal hin möchte, klickt am besten hier und versucht sein Glück beim Gewinnspiel [ich drück die Daumen!].
Wer sich Helgi mal live anhören und -schauen möchte, tut das am besten bei seiner anstehenden Tour:
24.11.09 CH-Zürich // Hafenkneipe
25.11.09 München // Atomic Café
26.11.09 A-Wien // B72
27.11.09 Köln // Studio 672
28.11.09 Hamburg // Beatlemania
29.11.09 Berlin // Admiralspalast 101
Wer knapp bei Kasse ist und sich keine Tickets leisten kann, surft am besten zum StyleSpion, der verlost Tickets für die anstehenden Termine.
Und wer wie ich sowohl zeitlich als auch geografisch verhindert ist, schaut am besten am Donnerstag, den 19. November um 20 Uhr beispielsweise beiTonspion.de oder Whitetapes.de den Livestream zu Helgis Akkustik-Session an. Viel Spaß!
Warnung: Wer etwas gegen sich im Ohr festkrallende Melodien hat, sollte gar nicht erst weiterlesen, geschweige denn -hören.
Michael Franti ist nicht nur (sehr!) schön anzusehen, nein, er kann auch noch ganz tolle Lieder schreiben. Und was noch besser ist: er ist am Leben interessiert. Seit Jahren setzt er sich für Frieden und soziale Gerechtigkeit ein; 2005 reiste er durch den Irak, ging auf die Straße, spielte seine Musik und kam mit den Leuten ins Gespräch. Kein Wunder also, dass sich das auch in seinen Songs wiederspiegelt, bei denen Hip Hop, Folk, Reggae und Rock verschmelzen (ja, das geht!).
Tut mir den Gefallen, geht in den nächsten Plattenladen und legt euch seine Musik zu. And don’t forget to spread the love!
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