NUR KURZ
Dass hier so gar nichts mehr passiert, darüber bin ich schon ein bisschen traurig, auch tut es mir sehr leid.
Aber das Leben kommt mir dazwischen.
Irgendwann werd ich zurück sein.
Danke.
Einsortiert unter:Huleeta | Leave a Comment
Alle Jahre wieder.
Wäre der folgende Dialog ein Song, so liefe dieser seit gut einer Woche in Endlosschleife:
- “Ey, lass uns am Dienstag/Donnerstag/Samstag ins Kino/auf die Party xy/ins Pub/etc.!”
- “Dienstag/Donnerstag/Samstag?! Sorry, geht nicht. Hab ich schon was vor, da.”
.- “Was denn? Etwa lernen?!” [Weit aufgerissene Augen.]
- “Nee, das nich. Ich muss Eurovision Song Contest feiern.”
- [Extensives Rollen der weit aufgerissenen Augen.] [Betretenes Schweigen.]
- [Zing! Zing!] [Augenroller erfolgreich abgewährt.]
Das ist ja immer so eine Sache mit diesem Grand Prix de la Chanson Eurovision Song Contest, jedes Jahr auf’s Neue. Von vielen geliebt, von noch mehr gehasst.
Zu outen brauche ich mich nicht mehr: Kopf hoch, Brust raus, in die Welt schreien: “Ja, maaaan, ich schaue das an! Hardcore, maaan, mit Semifinalen! Und wehe, du durchkreuzt meine Abendpläne! Dann trifft dich mein dreifacher Hassstrahl! Ja-ha, genau der! Der aus dem dritten Auge! Maaaan!”
(Ein bisschen übertriebene Aggressivität schadet nicht, so werde ich wenigstens ernst genommen. Manchmal, jedenfalls.)
Gut, zugegeben: Unter Eurovisions-unrelevanten Normalbedingungen würde ich die Mehrzahl der Lieder gnadenlos runtermachen, aber sowas von. Es lebe die Doppelmoral (vor allem meine!).
Allerdings gibt es da ein paar Beiträge, die in diesem Jahr meine Zustimmung gefunden haben (zu meinem Unmut sind einige davon leider schon in den Halbfinalen ausgeschieden…). Noch größere Zustimmung meinerseits würde ein erster Platz für Serbien finden.
Warum?
Darum: Miss Twiggy! Bunt! Ausstrahlung! Live überzeugend! Die Siebziger! Ein Lied in der Landessprache! Keine Windmaschine! Und die Frau hat Kleider an!
Ich wiederhole: DIE FRAU IST BEKLEIDET!
Das sollte doch gewürdigt werden, oder?
Überlegt mal schön, für wen ihr anruft. Viel Spaß. Ich stell solange schon mal Bier kalt und spieße Käsewürfel auf Zahnstocher.
Einsortiert unter:Huleeta, Musik, TV | Leave a Comment
Schlagworte: caroban, eurovision song contest, nina, serbien
Hä.. was?!
Tweetlied?
Was ist das denn?
Und was soll das?
Wer kann da mitmachen?
Und vor allem: wie?!
Fragen über Fragen, ich seh schon. Ich hol mal etwas weiter aus:
Einen Teil unseres Lebens führen wir im Netz. Mal ist dieser Teil größer, mal ist er kleiner. Das fängt schon beim eMail-Schreiben und -Lesen an und lässt sich beliebig weiter aufdröseln: Da gibt es Blogs, Foren, Facebook, Twitter, StudiVZ – das Internet ist unser ständiger Begleiter geworden. Wir bleiben auf diese Weise mit unseren Freunden in Kontakt, verbreiten Inhalte, die wir interessant finden, und teilen uns mit.
Aber geht das auch in die andere Richtung? Vom Status-Update zurück ins echte Leben?
Kurzum: ja!
Unter dem Motto “DAS #TWEETLIED VON VODAFONE – ICH WILL. ICH KANN. ALLES IN ECHTZEIT” wird Morgen, am 30. März 2011, von 10 bis 21 Uhr kreativ, musikalisch und in Echtzeit experimentiert. Die Jungs von Bakkushan (auf diesem Weg nochmal herzliche Glückwünsche zur Echo-Nominierung!) sitzen an diesem Tag im Studio des Berliner NHow Hotels und werden live die besten der eingehenden Facebookkommentare oder Tweets mit dem Hashtag #tweetlied als kleines Musikstück vertonen. Innerhalb von fünf Minuten. Und das elf Stunden lang. Hui!
Parallel wird natürlich fleißig gefilmt und am Ende ein kurzes Musikvideo produziert werden, das man dann wiederum auf youtube begutachten kann.
Alles zur Aktion und den Livestream am Tag des Geschehens gibt’s unter vodafone.de/tweetlied, sowie auf der Facebookfanseite und dem Twitterkanal von Vodafone.
Also: Der Fantasie freien Lauf lassen, Update einsenden (#tweetlied nicht vergessen!), Bakkushan beim freestylen beobachten und sich am Ende (hoffentlich) freuen über ein Musikvideo zu einem ganz persönlichen Song: dem Tweetlied!


Einsortiert unter:Internet, Konzerte, Musik | 3 Comments
Schlagworte: BakkuShan, experiment, nhow hotel, tweetlied, twitter, vodafone
ALBUMS OF 2010.
Die 50 liebsten Alben von 2010, in no particular order. Das fand ich besser so.
- Mishima: Ordre i Aventura
- Philipp Poisel: Bis nach Toulouse
- Everest: On Approach
- Zaz: Zaz
- Pohlmann: König der Straßen
- Take That: Progress
- Lax’n'Busto: Simfònic
- Bigott: This Is The Beginning Of A Beautiful Friendship
- 30 Seconds To Mars: This Is War
- El Petit de Cal Eril: Vol i Dol
- Arcade Fire: The Suburbs
- Bakkushan: Bakkushan
- Broken Social Scene: Forgiveness Rock Record
- ix!: L’Ingenu És Lliure
- Dave Matthews Band: Big Whiskey and The GrooGrux King
- Delafé Y Las Flores Azules: vs. Las Trompetas De La Muerte
- Els Amics De Les Arts: Bed & Breakfast
- Espaldamaceta: Miedo Al Silencio
- Inspira: Escapistes
- Joan Colomo: Contra Todo Pronóstico
- Julian Casablancas: Phrazes For The Young
- Lightspeed Champion: Life Is Sweet! Nice To Meet You.
- Mando Diao: MTV Unplugged – Above And Beyond
- Sleigh Bells: Treats
- Mumford & Sons: Sigh No More
- Pau Vallvé: 2010
- Rihanna: Loud
- Vampire Weekend: Contra
- Garden of Eden: Puzzle
- Love of Lesbian: 1999
- Rocky Votolato: True Devotion
- The Unfinished Sympathy: Avida Dollars
- Cee Lo Green: The Lady Killer
- Robyn: Body Talk
- Elton John & Leon Russell: The Union
- Kings of Leon: Come Around Sundown
- Kylie Minogue: Aphrodite
- Lissie: Catching A Tiger
- Polock: Getting Down From The Trees
- Get Well Soon: Vexations
- Cesk Freixas: La Mà dels Qui T’Esperen
- The xx: xx
- Interpol: Interpol
- The Roots: How I Got Over
- The Black Keys: Brothers
- Silly: Alles Rot
- The National: High Violet
- Beach House: Teen Dream
- Stars: The Five Ghosts
- The Drums: The Drums

[Die Liste vom Rolling Stone | 2009er Version | 2008er Version]
Einsortiert unter:Huleeta, Musik | 3 Comments
Schlagworte: 1999, 2010, 30 seconds to mars, above and beyond, album of the year, albums of 2010, alles rot, aphrodite, Arcade Fire, avida dollars, BakkuShan, Beach House, bed & breakfast, big whiskey and the groogrux king, bigott, bis nach toulouse, body talk, broken social scene, brothers, cee lo green, cesk freixas, come around sundown, contra, contra todo pronostico, Dave Matthews Band, delafe y las flores azules, el petit de cal eril, els amics de les arts, Elton John, escapistes, espaldamaceta, everest, forgiveness rock record, garden of eden, Get Well Soon, getting down from the trees, high violet, how i got over, inspira, interpol, ix, joan colomo, julian casablancas, könig der straßen, Kings Of Leon, Kylie Minogue, l'ingenu es lliure, la ma dels qui t'esperen, lax'n'busto, leon russell, life is sweet! nice to meet you, lightspeed champion, lissie, loud, love of lesbian, Mando Diao, miedo al silencio, mishima, MTV unplugged, Mumford & Sons, on approach, ordre i aventura, pau vallve, philipp poisel, phrazes for the young, pohlmann, polock, progress, puzzle, Rihanna, Robyn, Rocky Votolato, Rolling Stone, sigh no more, silly, simfonic, stars, Take That, teen dream, the black keys, the drums, the five ghosts, the lady killer, the national, The Roots, the suburbs, the unfinished smpathy, the union, the xx, this is the beginning of a beautiful friendship, this is war, true devotion, Vampire Weekend, vexations, vol i dol, vs las trompetas de la muerte, xx, zaz
SONNE
Ohne Scheiß, ich freue mich echt, dass “Lass sie Sonne und mich allein” die neue Single von Bakkushan ist.
Nur das Männerhaarbandhipstergehabe kann ich nicht so ganz nachvollziehen.
Aber gut, hier geht’s ja auch um die Musik. Und die gefällt.
Einsortiert unter:Musik | Leave a Comment
Schlagworte: BakkuShan, lass die sonne und mich allein
RETTET DIE WALE!
Dirty Projectors + Björk = Mount Wittenberg Orca, eine EP mit sieben Tracks, die gegen eine Spende von jeweils $7, $10, $25 oder $100 erworben werden kann.
Alle Einnahmen gehen an das National Geographic Science Ocean Project.
Einsortiert unter:Nicht kategorisiert | Leave a Comment
Schlagworte: björk, charity, dirty projectors, national geographic
UND WENN ICH MAL ALT BIN
…dann will ich genau so sein:
Einsortiert unter:Musik | 1 Comment
Schlagworte: sigur ros
LEUTE, WIR HABEN GEWONNEN!
Einsortiert unter:Musik | 1 Comment
Schlagworte: eurovision song contest, lena, Oslo, satellite
ROTLICHTKLÄNGE
Als ich das folgende Lied zum ersten Mal hörte (schon eine ganze Weile her…), war für mich klar, dass da von einer Prostituierten gesungen wird. Und auch wenn alle sagen, dass das gar nicht stimmt, weil im Video ein Typ die Hauptrolle spielt, ist für mich immer noch klar, dass da von einer Prostituierten gesungen wird. Ganz spontan fallen mir nur zwei Lieder ein, die sich dieser Berufsgruppe widmen. Aber da gibt’s sicherlich noch mehr. Ideen?
Einsortiert unter:Kunst, Musik | 1 Comment
Schlagworte: lieder über prostituierte, lovely lyrics, stars, take me to the riot


