Die schlechte Nachricht: Huleeta ist traurig. Denn zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren werde ich diesen Samstag NICHT vorm Fernseher sitzen und die Live-Übertragung des Eurovision Song Contest aus Belgrad verfolgen. Schnief. Dieses Jahr also kein Mitfiebern mit Teilnehmern, die mir im Vorfeld unbekannt waren aber trotzdem ans Herz gewachsen sind. Doppelschnief. Ein kleiner Trost ist, dass ich wenigstens die zwei Halbfinale mitbekommen werde. Das erste von beiden war gestern und – JUCHEI! – Dustin The Turkey hat sich nicht für’s Finale am Samstag qualifizieren können. Nichts gegen Truthähne im Allgemeinen – aber das ging gar nicht! Was hat sich Irland dabei bloß gedacht??? Immerhin ist Irland doch das Land, das bis jetzt die meisten Siege hat verzeichnen können. Ganz toll ist aber, dass Boaz Mauda weitergekommen ist und am Samstag mit “The Fire In Your Eyes” für Israel antreten wird. Go Boaz! Schön zu sehen, dass man auch ohne halbnackte, solariumgebräunte, platinblonde Backgroundtänzerinnen/-”sängerinnen” punkten kann, sondern statt dessen mit fünf schmucken Backgroundsängern in Hose, Hemd und Krawatte. DOPPELJUCHEI! Ganz stark. GO BOAZ MAUDA!!
Dem Samstag wird also mit einem weinenden Auge entgegengeblickt. Zum Glück aber auch mit einem lachenden, denn der alljährliche ESC-Marathonabend wird mit einem wie ich hoffe fantastischen Konzert von Gregor Meyle ersetzt. TRIPPELJUCHEI! Freude, Freude. So soll es sein.

Ihr seht, Trippeljuchei trumpft Doppelschnief. Eindeutig.