EAR CANDY REPORT #17: CHRISTIAN VENUS
Als ich mir im Oktober 2007 die Debütsingle “3 Uhr morgens” zum ersten Mal angehört habe, musste ich die Ohren gewaltig spitzen, denn bis Sekunde 10 dachte ich doch wirklich, dass Kim Frank der Sänger dieses wunderbaren Liedes sei. Falsch gedacht! Es ist der Mann, der regelmäßig behördlich beglaubigte Schriftstücke zücken muss, um zu beweisen, dass er wirklich so heißt wie die römische Göttin: Christian Venus.
Christian Venus ist gebürtiger Kieler, jetzt Wahl-Hamburger, Sänger, Gitarrist, Keyboarder und Liederschreiber, macht handgemachte Musik mit deutschen Texten, hat an der Musikhochschule Hamburg studiert und ist durch und durch talentiert. Und außerdem noch jung, dynamisch, zielstrebig, fleißig, gutaussehend. Auf seiner hompage steht nicht zu Unrecht:
“Ohne detaillierte Roadmap und mit einem sich bewegenden Ziel vor Augen textet sich Venus instinktiv um sein Leben. Ob über Geldautomaten, die einem beim Geldabheben mit schallendem Gelächter die zerschnittene EC-Karte ins Gesicht zurück spucken, über Beziehungs-Endstationen, Blindflügen durch die Nacht oder dem Sprung ins Leben ohne Schiss vorm Abschmieren.”
Die Presseleute haben ganze Arbeit geleistet! Eine wunderbare Art auszudrücken, worum es in Christian Venus’ Liedern geht: ums Leben. Und um alles, was dazugehört. Das Debütalbum “3UHR MORGENS” ist seit dem 11. Juli im Handel. Sehr empfehlenswert!!
“11 Uhr Abends, / es wird langsam Zeit zu geh’n. / Bin ich ok, / oder soll ich mir noch eine dreh’n? / Raus aus der Wohnungstür, / in die Kälte rein? / Schnell zum Bahnhof, / mit dem Zug in die Nacht hinein? Nein, nein. / Zu Fuß zum Viertel wo man Abends seine Runden dreht. / Von ‘nem Club in ‘ne Bar in nen Club bis nichts mehr geht. / Und ich spüre, wie die Zeit sich bewegt. / Und ich merke, wie die Welt sich um ihre Achse dreht. / Es ist 3 Uhr Morgens und ich weiß nicht, wo ich bin. / Und in solchen Momenten kommst du mir in den Sinn. / Es ist 3 Uhr Morgens und ich weiß nicht wo ich bin. / Und der Nachtbus fährt doch keiner weiß wohin. / Fort von hier, / ich muss hier schleunigst raus. / Draußen auf der Straße brennt der Regen auf meiner Haut. / Nirgendswo ein Taxi zu sehen, / ich flüchte in eine Bar. / Und außer der Bedienung kein Zeichen, dass hier jemand vor mir war. / Und ich merke, wie die Zeit sich bewegt. / Und ich spüre, wie die Welt sich um ihre Achse dreht.”
P.S.: Ich schäme mich schon fast ein bisschen, das mit meiner Boygroup-Vergangenheit zu sagen, aber Christian Venus ist überaus süß! Im Idealfall säße jetzt jemand neben mir, der mir einen Klaps auf den Hinterkopf gibt, denn der Gebrauch des Adjektivs “süß” in Verbindung mit der Beschreibung eines vor Testosteron nur so strotzenden, ausgewachsenen Mannes geht ja eigentlich gar nicht. Aber bei Christian Venus irgendwie doch.
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Schlagworte: Christian Venus, Ear Candy


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