DIE MUSIKWOCHE 35/08

30Aug08

Diese Woche: Zwanzig ist ‘ne gute Zahl. (Dafür, dass es letzte Woche keine Musikwoche gab.)

Platz 20: Lifehouse mit „Broken“. „I haven’t forgotten my way home.“
Den Weg nach Hause hab ich auch nicht vergessen. Mein wunderbares Nordbaden hat mich wieder! Gerne wäre ich am 24. August aber auch in L.A. gewesen. Denn dann wäre ich mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit am Set des Videodrehs von „Broken“ rumgeturnt. Aber nein, Ironworks Music lässt ganz kurzfristig leider keine Street Teamer aus Deutschland einfliegen…

Platz 19: Me and The Heat mit „Get Up“. „Ain’t nobody gonna fool us, we go stand up and fight.“
Seit einiger Zeit all over huleeta.wordpress.com. Unglaublichster Ohrwurm. Nur live besser.

Platz 18: Keb’ Mo’ mit „More Than One Way Home“. „When the eagle flied on Friday l`d go out to play, wastin` time with Otis out on the dock of the bay.“
Blergh, schon wieder Heimatthematik. Aber Leute, es ist Keb’ Mo’ – der Inbegriff der Coolness!

Platz 17: Bonaparte mit „Too Much“. „You know Tolstoi, well, I know Playboy.“
Gehört: In der September/Oktober-Beilage der Spex. Danke, liebe Spex-Redakteure! Passend dazu das Motto der beiligen CD von Luis Buñuel: „Wir befinden uns im Krieg und wissen nicht, wer gewinnen wird“. In der heutigen Zeit wohl traurigerweise Playboy.

Platz 16: Mogwai mit „The Sun Smells Too Loud“.
Indianisch anmutende Balztänze im Wald zu elektrischen Gitarrenklängen – das Video ist einfach unschlagbar!

Platz 15: Kitty, Daisy & Lewis mit „Going Up The Country“. „I’m going where the water tastes like wine.“
Nein, Kitty, Daisy und Lewis sind keine Katzen. Sie sind 15, 20 und 18 Jahre alt und machen entgegen des englischen Blutes in ihren Adern doch sehr amerikanischklingende Musik.

Platz 14: Rocky Votolato mit „White Daisy Passing“. „Passing white daisies, taking turns, close the door walk to the street, catching raindrops on your tongue.“
Auf seiner Europatournee macht Rocky Votolato auch in Freiburg Halt und spielt am 1. Oktober ab 21 Uhr im Auditorium der Jazz & Rock Schule Freiburg. Mit dabei hat er Senore Matze Rossi!!

Platz 13: Death Cab For Cutie mit „Soul Meets Body“. „Cause in my head there’s a greyhound station where I send my thoughts to far off destinations.“
Warum kommen eigentlich so viele gute Bands aus Seattle?

Platz 12: Rocco Deluca & The Burden mit „Swing Low“. „I’m ready to stumble, sing and then swing low.“
Mein Rocco – ich bin so froh, dass es ihn gibt!

Platz 11: Kevin Johansen mit „Hotel California“. „Living it up at the Hotel California. Such a lovely place, tan bello lugar, such a lovely place.“
Kevin Johansen klingt wie Brad Roberts von den Crash Test Dummies. Macht aber zum Glück viel originellere Musik.

Platz 10: Fito Paez und Joaquín Sabina mit „Llueve Sobre Mojado“. „Adán y Eva no se adaptan al frío.“
Eigentlich müsste ich hier den kompletten Liedtext posten, weil der einfach zu gut ist. Was will man auch anderes erwarten, wenn sich der große Fito Páez und der noch größere Joaquín Sabina zusammentun…

Platz 9: Café Tacuba mit „Puntos Cardinales“. „Amor y dulzura, fuerza y coraje – cuatro puntos cardinales con los que navega.“
Mehr lateinamerikanische Musik für Deutschland. Bitte.

Platz 8: The Busters mit „Candy“. Bring me little muffins or a marshmallow pie.“
Jaja, ganz nach meinem Geschmack. Inklusive der gehörigen Portion Lokalpatriotismus.

Platz 7: Superpunk mit „Baby, Ich Bin Zu Alt“. „Baby, baby, baby, baby, baby, ich bin zu alt.“
Nein, nein, Superpunk sind ganz und gar nicht zu alt für mich. Mit dem Alter kommt die Reife. Ich bleibe penetrant.

Platz 6: Iggy Pop und Rancid mit „No Fun“. „No fun, my babe, no fun.“
Warum heißt Iggy Pop eigentlich Iggy Pop und nicht Iggy Punk?

Platz 5: Helge Schneider mit Moped(-Tobias). „Ich geb’ bei rot ordentlich Gas.“
Kein Wort zuviel, kein Wort zu wenig.

Platz 4: Rose Kemp mit „Violence“. „The intimacy shown is enough to make me certain.“
Perfektion par excellence!

Platz 3: The Zutons mit „Valerie“. „Won’t you come on over? Stop making a fool out of me!“
Ja richtig, es handelt sich genau um das Lied, das dauernd im Radio läuft. Nur diesmal rockig charmant von den Zutons.

Platz 2: La Mancha De Rolando mit „Dónde Vamos“. „Me gusta tener tu risa y tu mirada también. Si los demás tienen prisa, dejemos todo y a empezar otra vez.“
Argentinische Musik wird definitiv unterschätzt. Definitiv.

Platz 1: Ray LaMontagne mit „Trouble“. „Trouble been doggin’ my soul since the day I was born.“
Wunderbar! Fantastisch! Fabulös! Und erst der Bart!



2 Antworten auf „DIE MUSIKWOCHE 35/08“

  1. 1 Kat

    Rose Kemp – sensationell!

  2. Nein ich bin für „Kitty Daisy Lewis“
    die werden auf meiner Seite rauf und runter gespielt, denn hier gibt es feinsten Rock & Roll, Rockabilly & Swing Musik.

    http://buddystyle.feedbeat.com/BUDDYSTYLE/tv/


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