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Dein Lieblingssong von 15?
Eigentlich habe ich vier Lieblingslieder von Rosa-Luxemburg. Eins davon ist “Com cremar aquesta ciutat” vom gleichnamigen zweiten Album, das sich definitiv einen Platz in der Tracklist meines Barcelona-Soundtracks erspielt hat, weil wir auf Hausparties und Konzerten zu eben diesem Lied laut mitgegröhlt haben, mit einem Becher Bier in der linken, und der schon halbgerauchten Zigarette in der anderen Hand. Und dann gibt’s da noch “Autocompassió moderna”, das mein postmodernes Emo-Ich mit seinem überzogenen Herzschmerztext über modernes Selbstmitleid extrem anspricht, fast so sehr wie “L’última tarda”, das nostalgisch abschiednehmend ein fantastisches emotionales Crescendo bietet, spätestens wenn Pol die Querflöte und Tomàs das Cello auspacken. Zu guter Letzt ist auch “Les fades també moren” vom ersten Album Autobiografia Oficial erwähnenswert. Eine schöne Entwicklung, die man da feststellen kann, von einem gröberen, rauen zu einem ausgeklügelteren, technisch versierteren Sound. Top.

Wie und warum hast du dich für 20 begeistern können?
Bushwalla war mir lange nur als Jason Mraz’ bester Freund und Sidekick bekannt, bis ich mir 2008 sein Album Autodidactical Freestyle & Radical zulegte, und mir daraufhin “Fall through glass” nicht mehr aus dem Kopf ging. Bushwalla ist ein ganz liebenswerter, hula-hoop-schwingender, rappender Liedermacher, der immer ein Lächeln auf den Lippen und ein Funkeln in den Augen hat und die liebevollsten Umarmungen der Welt austeilt.

Dein Lieblingsmitglied von 1?
Rufus. Rufus. Rufus.

Dein Lieblingssongtext von 29?
A willow deeply scarred, / somebody’s broken heart / and a washed-out dream. / They follow the pattern of the wind, / ya see, / ’cause they got no place with to be, / that’s why I’m starting with me, der komplette Text von “Will you be there” und natürlich It’s black / it’s white / it’s hard for you to get by / it’s black it’s white / whoooo!.

Hast du 22 schon einmal live gesehen?
Oh, was hätte (und würde!) ich geben, die Beatles live zu sehen! Grmpf… falscher Ort, falsche Zeit. Grmpf.

Dein Lieblingsalbum von 10?
Life in Cartoon Motion.

Besitzt du Fanartikel von 3?
Wenn alle CDs, ein Polaroidbuch, ein Poster und ein autographiertes Lesezeichen in die Kategorie “Fanartikel” fallen, dann ja.

Welche guten Erinnerungen hast du an 7?
Im Sommer 2009 musste ich mich vier großen Uniprüfung stellen. Dreimal die Woche Lerngruppe, daneben noch die üblichen, pünktlich abzuliefernden Hausarbeiten zu Themen, die selbstredend supergründlich recherchiert werden wollten, ein paar Klausürchen und da war ja dann auch noch die Arbeit, ohne die ich meine Miete nicht hätte bezahlen können. Und immer wenn ich das Gefühl hatte, dass die Decke mir im nächsten Moment auf den Kopf zu fallen drohte, hab ich die Anlage so laut aufgedreht, dass das Geschirr in meinem Schrank schon klirrte und die Wände vom Bass so wackelten, dass man wirklich hätte glauben können, die Decke stürzt ein. Und dann bin ich durch die Wohnung gehüpft, habe so laut die Lyrics von “Valiente” mitgesungen, dass sich meine Stimme überschlagen hat, und nach knappen sechs Minuten ging’s mir wieder blendend.

Gibt es jemanden bei 2, der genauso alt ist wie du?
Naja, physisch gesehen nicht, aber mental ist der ein oder andere wohl auf dem gleichen Niveau wie ich, wenn nicht sogar eins drunter. Und das sage ich mit aller Liebe, ein Kompliment quasi.

Wann bist du zum ersten Mal auf 8 aufmerksam geworden?
Uff, das ist schon so lange her, dass ich mich kaum noch daran erinnern kann. Aber ich weiß noch, wie ich damals das Video von “Yellow” auf MTV gesehen, die Augen verdreht und gedacht habe: “Boah, schon wieder so’n Emo-Video, in dem ein bleicher Schmächtling im Regen den Strand rauf und runter rennt…”

Wer außer dir mag 4?
85% Lateinamerikas, 60% Spaniens und ein minimaler Prozentsatz aus Deutschland.

Welches Lied war das erste, das du von 16 gehört hast?
Ich war 15, in North Conway, Massachusetts, saß im Zimmer von Robyn, das über und über mit Postern von John Mayer plakatiert war, blätterte durch die Vanity Fair, während Robyn versuchte, ihr Piercing wieder durch das Loch in ihrer Nase zu bohren. Die Anlage stand auf “shuffle” und plötzlich lief “No such thing”. Es war Liebe auf den ersten Ton.

Welches Lied hat dich zu einem Fan von 5 gemacht?
Man könnte meinen “Jóga”, in Wahrheit war es aber “So broken”.

Gibt es ein Lied von 18, das du nicht magst?
“Possibility”, wegen dieser ganzen Twilight-Kommerz-Scheiße. An sich sehr tragisch, denn an dem Lied ist prinzipiell nicht wirklich etwas auszusetzen. Diese blöden Vampire hatten mir davor auch schon den Spaß an “Flightless bird, American mouth” von Iron & Wine verdorben, einem Lied, das ich blind geliebt habe, bis jeder mir grinsend ins Gesicht sagte: “Ey, das ist doch dieser Song aus Twilight!!” Nerv.

Warum gefallen dir die Lieder von 14?
Ganz einfach: die Jungs haben ein Händchen für prätentiöse, authentische und eingängige Lieder. Wie dieses, dieses oder auch dieses. Und obendrein sind sie auch mehr als nur nett und immer für ein Späßchen aufgelegt.

Wo hast du 6 zum ersten Mal gehört?
2004. Petes Keller in Heidelberg. Pete legte die Gitarre zur Seite und meinte: “Darl, check out “Molly’s chamber”. Those dudes rock the 70s look.”

Wie lange hat 19 schon Musik gemacht bevor du ihn entdeckt hast?
Das Internet sagt mir, dass Mishima seit 1999 zusammen musizieren. Was bedeutet, das ich ganze zehn Jahre toller Musik aufzuholen habe.

Erinnert dich ein Song von 13 an irgendetwas Schlechtes?
Antony & The Johnsons hört man generell nie, wenn man sich für Parties launen will. Das ist einfach so. Und eigentlich haben alle Lieder einen bitteren Beigeschmack. Ich erinnere mich aber an den Abend, an dem mir Connie von der Nacht erzählte, in der es um Viertel nach drei an ihrer Tür im Studentenwohnheim klingelte, eine vom Regen durchnässte junge Frau mit blutigen Knien, blauen Flecken an den Armen und Kratzern im Gesicht vor der Tür stand. Sie kam aus Berlin oder irgend einer anderen Großstadt, das weiß ich jetzt nicht mehr genau, war angetrunken, die Tränen liefen ihr über die Wangen. “Mein Freund hat mich verprügelt, wegen ihm bin ich nach Freiburg gekommen, und jetzt weiß ich nicht wohin.” Nachdem sie von Connie versorgt worden war und am Morgen die Polizei kam, um sie zu vernehmen, nahm sie ihren prügelnden Freund in Schutz. Später wurde sie ins psychiatrische Krankenhaus eingewiesen. Krasse Geschichte. Ich habe beim Zuhören Gänsehaut bekommen. Und ich hatte sofort Anthony Hegartys Stimme im Kopf, “And I feel your fist, and I know it’s out of love.”. Üble Sache.

Wann bist du ein Fan von 17 geworden?
In der Pubertät, wann sonst. Rebellentum, juche.

Wie lange schon bist du ein Fan von 9?
Seit der Veröffentlichung von “Mr Brightside”.

Wenn 11 ein Konzert geben würden, das an einem 500 Kilometer entfernten Ort stattfände – würdest du hinfahren?
Ich säße im ersten Flieger nach Großbritannien, ja.

Wie viele CDs von 12 befinden sich in deinem Besitz?
Drei. Suicide Medicine, Makers und True Devotion.

Gibt es einen Song von 21, der dich zum Weinen bringt?
Naja, ich bin ja nicht wirklich nah am Wasser gebaut (außer ich bin wütend, dann weine ich aus Trotz). Also eher nein.

Gibt es einen Song von 27, der dich glücklich macht?
Mehrere. Denn I found myself a picture that would fit in the folds / Of my wallet and it stayed pretty good / Still amazed I didn’t lose it on the roof of the place / When I was drunk and I was thinking of you / Every day the children they were singing their tune / Out on the streets and you could hear from inside / Used to take the subway up to Houston and 3rd / I would wait for you and I’d try to hide but everybody wants to go forever / I just wanna burn up hard and bright / I just wanna be your firecracker /And maybe be your baby tonight while there’s moonlight on the beach, sweet amphetamines / It’s only gonna make you love me more / Bottles and the cans, the idiots go dance / It’s only gonna make you love me more.

Gibt es einen Song von 23, der dich zum Lachen bringt?
“Algo contigo”. Aber auch nur wegen des Videos.

Welches ist das letzte Lied, das du von 28 angehört hast?
“The magic position”.

Gibt es einen Song von 32, den du schon mehr als 30 Mal gehört hast?
Nö. Jedenfalls nicht laut last.fm.

Welchen Song von 50 hast du bist jetzt nur ein einziges Mal angehört?
Keinen. Der wenigstgehörte Song ist “False knight on the road”.

Gibt es ein Lied von 24, das du nicht mehr hören kannst?
“Siete horas”. Aber das bestimmt auch nur für’s erste.

Welcher Song hat dich für 40 begeistert?
“Para no olvidar”.

Welches ist deine Lieblingssingle von 25?
“Nothing ever hurt like you”.

Wenn 49 dich hassen würde, was würdest du tun?
“Ojalá no te hubiera conocido nunca”, würde ich ihm sagen.

Wenn dich ein Mitglied von 42 nach einem Date fragen würde, was würdest du sagen?
Age considers, youth ventures. Won’t work.

Interessiert es dich, ob 41 eine feste Freundin hat?
Nö.

Wer hat die beste Stimme bei 46?
Jamie Cullum.

Findest du, dass 26 gut aussehen?
Ähm sagen wir mal so… es gibt Sachen, die wichtiger sind.

Wie oft hast du deinen Lieblingstitel von 36 schon angehört?
27 Mal.

Wie viele CDs besitzt du von 30?
Zwei: Si els dits fossin xilòfons und Eufòria 5 – Esperança 0.

Gibt es einen Song von 38, der dich wütend macht?
Wenn Lily Allen sich einfach auf’s Singen beschränken oder erst überlegen und dann reden würde, wäre alles paletti.

Welches Mitglied von 31 würdest du gerne als Solokünstler sehen?
Robbie Williams IST Solokünstler. Und so viel besser als Take That.

An was erinnert dich dein Lieblingslied von 48?
Eigentlich eine ganz, ganz blöde Erinnerung, aber seit letztem Jahr muss ich jedes Mal, wenn ich “Trouble” höre, an die walzertanzende Kelly Osbourne denken.

Hast du 43 am Anfang gehasst?
The Kooks habe ich in einer schlaflosen Nacht das erste Mal beim Rockpalast im WDR gesehen, damals ganz casual in Jeans und T-Shirts auf irgendeinem Festival, den “Sofa Song” spielend. Von Hass keine Spur; ich hab mich sofort in den Akzent von Luke Pritchard verliebt.

Hören deine besten Freunde auch 33?
Was Andrew Bird angeht, leiden die meisten wohl unter Geschmacksverirrung. Zu kompliziert, sei die Musik, meinen sie. Kann ich nicht nachvollziehen. Pft.

Würden deine Eltern 37 mögen?
Wohl schon eher als Rocco DeLuca & The Burden.

Gibt es von 47 einen guten Song zum Tanzen?
Aber hallo!

Hast du 34 schon einmal leibhaftig getroffen?
Damià Olivella habe ich letzten Sommer bei einer Jam Session kennengelernt. Ein cooler, ausgeglichener Typ, der wider Erwarten sehr gut Englisch sprechen kann (was für den Großteil der Spanier weniger zutrifft) und vor kurzem sein zweites Album – das erste auf katalanisch – herausgebracht hat.

Magst du den Namen von 44?
Nichts and Mando Diao zu beanstanden.

Würdest du ein Mitglied von 45 daten?
Hach, der gute K’naan schreibt immer so lieb und nett, da fällt es wohl schwer, nein zu sagen.

Kennst du jemanden, der 39 hasst?
Außerhalb von Spanien kennt wohl kaum jemand Fito & Fitipaldis, was den “Hass” wohl nicht unwesentlich eingrenzt…

Hast du schon einmal zu einem Song von 35 getanzt?
Oh yes, and we were burning down the house.

[2009]


Platz 10: Simon & Garfunkel mit “The 59th Street Bridge Song. “Ain’t you got no rhymes for me? Looking for fun and feelin’ groovy.”
Enough said.

Platz 9: The New Raemon mit “Elena-na”. “Guardaremos unas frases, jugaremos al despiste.”
Ganz wundervolles Lied mit ganz wundervollem Video von Lyona Alyona.

Platz 8: Inner Circle mit “Sweat”. “A la la la la long, a la la la la long long li long long long.”
How can you NOT like this song?

Platz 7: Joan Colomo mit “Everything is ink”. “I’m riding my car, you’re reading your books, and we both travel in time.”
Für eine Zeitreise mit Joan Colomo wäre ich immer zu haben.

Platz 6: Oriol Tramvia mit “Bèstia”. “Bèstiaaaa!”
Hach ja, die Psychodeliker.

Platz 5: Rosa-Luxemburg mit “Les fades també moren”. “Quan t’exilies d’un bell passat, quan anestesies el teu cor, és quan un amor et veu plorar i s’et gira d’esquenes.”
Eines der besten Lieder von Rosa-Luxemburg, wie ich finde. Die Brüder Fuentes im Duet, fantastisch. Und mit welcher Inbrunst Eric immer singt… Großes Kino.

Platz 4: Joan Miquel Oliver mit “Lego”. “Lego!”
Drogen gefährden deine Gesundheit. Fang deswegen gar nicht erst an damit, kostet nur viel Geld und macht Probleme. Hör lieber alternativ die Musik von Joan Miquel Oliver, die berauscht in gleichem Maße, ja.

Platz 3: Jorge Drexler mit “Las transeúntes”. “…y yo me digo, ‘Ya llegó la primavera’.”
Drexler every day.

Platz 2: Rosa-Luxemburg mit “L’última tarda”. “Tot i que plou, però encara ens mirem, tu i jo. Sembla aquí és on tot acaba i aquesta és l’última tarda… S’ens ha fet curta l’existència. Somriem, tu i jo.”
Meine Zeit hier in Barcelona neigt sich dem Ende entgegen. Und das mit großen Schritten, denn ich kann die Tage, die mir hier noch bleiben, an zwei Händen abzählen. Die vier Jungs von Rosa-Luxemburg haben mich fast von Anfang an bei meinem katalanischen Abenteuer begleitet, zuerst nur musikalisch und später auch in 3D. Oh, wie werde ich das Gröhlen, die lustigen Aktionen und die Zigarettenpausen vermissen…

Platz 1: Love of Lesbian mit “Club de fans de John Boy”. “Me hipnotizó por fin con su verso letal… ¿Sería posible conocerte más por dentro?”
Ein ganz kleines bisschen ärgere ich mich, dass ich erst in den letzten paar Monaten so richtig angefangen habe, mich dieser großartigen Gruppe aus Barcelona zu widmen. Aber lieber spät als nie.



Es war an einem sonnigen Tag Ende Januar, als mein Handy klingelte. Dran war ein katalanischer Freund.

„Hey, du bist doch immer auf der Suche nach guter, neuer Musik, oder? Ich hab da einen Geheimtipp für dich! Am 1. Februar spielt da so’ne lokale Band im Luz de Gas. Das beste: Eintritt frei!“

Leider, ja leider hatte ich den 1. Februar schon anderweitig verplant, was meine Neugierde in Bezug auf diesen „Geheimtipp“ namens Els Amics de Les Arts (Die Freunde der Künste), der – wie sich herausstellte – längst nicht mehr geheim war, nicht im Geringsten minderte. Und warum sollte ich mir es unnötig schwer machen, wenn es auch einfach geht? Deswegen hier die Biografie der Els Amics de les Arts, frisch geklaut (und übersetzt) von deren Blog:

Els Amics de les Arts – Eine Biografie in 8 ½ Punkten:

1. Els Amics de les Arts ist eine Band aus Barcelona, die 2004 während einer Reise nach Ibiza entsteht. Sie besteht aus Joan Enric Barceló (Gitarre, Gesang), Ferran Piqué (Computer-FX, Gesang), Eduard Costa (Kazoo, Gesang und andere FXe) und Dani Alegret (Klavier, Gesang). Ihren Stil definieren sie selbst als “Electro Avant Pop“.

2. Wieder nach Barcelona zurückgekehrt, gründen die vier Freunde eine Wohngemeinschaft in der Straße Muntaner.

3. 2005 erscheint die selbstproduzierte Demo Catalonautes (Pistatxo Records), mit der sie sich im gleichen Jahr ins Finale des katalanischen Musikwettbewerbs SONA 9 in der Kategorie Bester Liedermacher musizieren. Sie gewinnen den Publikumspreis für Beste Gruppe.

4. 2006 nehmen Els Amics kreative Parallelreisen in Angriff, die sie in die Antarktis, nach San Francisco und Edinburgh führen. Außerdem erscheint an Heiligabend ihre erste Studioplatte Roulette Polar (Pistatxo Records).

5. Ganz offiziell wird das Studioalbum am 24. Februar 2007 beim Festival Autúria, einem Liedermacherfestival in Reus, vorgestellt.

6. Am 21. Mai 2008 erscheint das zweite Studioalbum Castafiore Cabaret (Pistatxo Records).

7. Dem Publikum wird das Album am 11. Juni im Zuge von RITMES.CAT, einem Event des katalanischen Fernsehsenders TV3 in Barcelona, und am 21. Juni im Rahmen des Festivals FESTINOVAL in Lleida präsentiert.

8. Die katalanische Musikzeitschrift ENDERROCK beinhaltete in ihrer Juliausgabe 2008 nicht nur eine Spezialreportage über Els Amics de les Arts, sondern auch 8000 Gratisexemplare von Castafiore Cabaret in einer Special Edition.

8 ½. Im Sommer des gleichen Jahres beginnt in Sarrià die Promotour.

Nun gut. Seit 2008 sind mittlerweile auch schon wieder zwei Jahre vergangen. Zwei Jahre, in denen sich viel getan hat. Einige Konzertchen hier und da, Interviews, Reportagen und immer mal wieder ein paar neue Lieder. Und schon war’s Januar 2010 und die erste LP namens Bed & Breakfast kam auf den Markt. Manche werden sich gewundert haben, warum Els Amics denn plötzlich Geld für ihre Musik verlangen, wo sie doch die ersten drei zusammengestellten EPs auf gebührenfreie Art und Weise über’s Internet vertrieben haben (und das übrigens auf ihrem Blog auch weiterhin tun. Zu den Downloads kommt man auch hier für Catalonautes, hier für Roulette Polar, und hier für Castafiore Cabaret). Allein von Luft und Liebe lässt sich bekanntlich aber nicht wirklich gut Leben. Und die paar Euros für Bed & Breakfast sind wirklich gut investiert. Els Amics de les Arts erzählen mit eingängigen Melodien und ohne viel Schnickschnack humorvoll und charmant kleine Geschichten aus dem Leben. Da braucht es einen wirklich nicht wundern, dass der „Geheimtipp“ zu einer der vielversprechendsten Bands Kataloniens metamorphiert ist.



Seit vergangenem Freitag ist Erik Pennys neues Album Bend auf dem Markt, und die Promoaktionen laufen auf Hochtouren. Für all diejenigen, die in den vergangenen paar Monaten verdrießlich in ihren Bart gegrummelt haben, weil die Konzerte von Erik a) zu ungünstigen Zeitpunkten oder b) zu weit weg stattfanden, können jetzt mit der Grummelei aufhören und die Mundwinkelmuskel gen Himmel spannen:
Die lieben Kollegen von visions.de verlosen nämlich ein Wohnzimmerkonzert. Teilnahmeschluss ist der 19. März. Viel Glück!


REMAKES #24

14Mar10

[Original]


IMPRESSIVE.

08Mar10

REMAKES #23

27Feb10

[Original.]


Nach feinster Prokrastination was den Veröffentlichungstermin des Albums angeht, darf man sich jetzt über das absehbare Ende der Wartezeit freuen. Die Jungens von Bakkushan kann man ab sofort bestaunen im Video zur neuen Single “Alles war aus Gold”, die ab dem 12. März im Handel erhältlich ist und auf die am 26. des gleichen Monats das selbsttitulierte Album Bakkushan folgen wird. Sehr fesch, die Herren, mit Lackschühchen und schicken Frisuren. Mehr bitte. Bald!



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