Vergangenen Freitag hab ich mich auf den Weg nach Badalona gemacht. Aus gutem Grund, denn Salva Racero Alberch gab ein kleines und intimes Akustikkonzertchen im Theater des Círcol Catòlic. Und trotz des nicht zu unterschätzenden Bekanntheitsgrades von Salva Racero und Pemi Rovirosa, der auf der Gitarre begleitete, waren überraschenderweise nicht mehr als 30 bis 40 Leute im Publikum.
Salva Racero Alberch wurde 1976 in Manresa geboren und hat seit er 14 ist bei den verschiedensten musikalischen Projekten mitgearbeitet, darunter Mar i Cel, das bis heute erfolgreichste spanische/katalanische Musical. 2006 löste er den Sänger der alteingesessenen katalanischen Rockband Lax’n'Busto ab, von der ich in naher Zukunft hier auch noch berichten werde. Pemi Rovirosa ist Gründungsmitglied und Gitarrist eben dieser Band.
Hier ein paar Eindrücke vom Konzert in Badalona, bei dem Salva Lieder interpretiert hat, die ihn als Musiker besonders beeinflusst haben:
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NOCH SO’N MASH-UP.
Die letzten paar Tage war ich krank. Übersetzt heißt das, dass ich mich mal wieder sehr ausgiebig YouTube habe widmen können. Und da bin ich auf den Kanal von diesem Typen gestoßen, der sich DJ Earworm nennt und mit sehr viel Liebe zum Detail Mash-ups mit dazugehörigen Videos fabriziert. Wie beispielsweise das folgende: ein Mash-up der Top 25 Billboard Charthits von 2009.
1. Gedanke: Boah, wie aufwendig!
2. Gedanke: Hm. Mindestens 20 von 25 Liedern noch nie gehört.
3. Gedanke: I’m so 2008!
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IN EIGENER SACHE.
Jetzt mal alle schnell rübersurfen zur Dixiemania. Und lesen, hören, staunen, freuen.
Danke.
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EAR CANDY REPORT #36: IX!
Katalanische Musik. Beziehungsweise Musik auf katalanisch. Was? Noch nie gehört? Na dann wird’s Zeit. Einen guten Einstieg hierfür bieten ix! aus Cadaqués.
Die sechs Musiker – David Mullor am Mikrofon, Marc Ferrando an den Tasten, Aitor Chartos am Bass, Eduard Gonzalez am Schlagzeug, und Albert Freixas und Raul Marquez an den Gitarren – fanden im Frühling 2007 zusammen, nachdem alle bereits zuvor in verschiedensten Genres musikalisch unterwegs gewesen waren. Neun Monate, fünf Songs und einige Liveauftritte später, verbarrikadierten sie sich für einige Zeit im Studio, um ihr erstes Album einzuspielen, das im August 2008 unter dem Namen Autòmat Infinit veröffentlicht wurde.
Im Januar 2009 begaben sich die Jungs auf die Reise in ein neues Abenteuer. Für den Film Estació de l’Oblit, einer Produktion von Canónigo Films und des katalanischen Fernsehsenders TV3, die momentan auf diversen internationalen Filmfestivals von San Francisco bis Cairo der Öffentlichkeit präsentiert wird, waren ix! nicht nur für den (instrumentalen) Soundtrack verantwortlich, sondern spielten auch selbst eine kleine Rolle, nämlich die der Straßenmusiker.
Seit Mitte Februar ist mittlerweile das zweite Studioalbum L’ingenu és Lliure erhältlich, das auf dem eigenen Label Gat Records erscheint.
ix! ist eine dieser Bands, die man sich bei Gelegenheit am besten live anschaut – sie gelten nicht zu Unrecht als eine der besten Bands Kataloniens.
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1 SONG
8 people, 5 instruments, 4 continents, 3 languages, 1 song.
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ERIK PENNY BEI YAGALOO
Der gute Erik Penny war diese Woche bei Yagaloo zu Gast und erzählte von sich und seiner Musik. Anschauen:
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Schlagworte: erik penny, yagaloo
Es wird Herbst. Die Betonung liegt auf wird, denn hier in Barcelona, wo ich im Moment weile, herrschen immer noch äußerst wohltuende 21 Grad. [Allen in Deutschland verbliebenen wird an dieser Stelle die Gelegenheit gegeben, mächtig neidisch zu sein.] Dennoch häufen sich auch hier die Tage, an denen mir der wolkenbehängte Himmel einen Strich durch die Rechung macht und meinem Körper das ohne Mühe antrainierte, alltäglich gewordene, fünfzehn Minuten dauernde Vitamin D-Bad verweigert, weil der ganze Tag eine sich endlos hinziehende Dämmerung ist. Und wenn sich zu alledem auch noch die Meeresbrise in wasserspeiende Orkanböen verwandelt und einem den barcelonesischen Abfall aus den Tonnen um die Ohren schmettert, bleibt man am besten ganz zu Hause. Aber auch Tage wie diese haben ihren Reiz. Die ganze Hektik der Großstadt gerät in Vergessenheit, vor allem ganz besonders wenn ich mit geschlossenen Augen, gespitzten Ohren und einem süffigen Tässchen Ingwertee Helgi Hrafn Jónssons neuem Album For The Rest Of My Childhood lausche, das in isländischer Manier ruhig, poetisch und emotionsgeladen daherkommt. “ … and landmarks are fading to gray”, heißt es da schon im Opener “Ashes Away”. Ein passender Start für einen noch passenderen herbstlichen Soundtrack.
Einigen mag der Name Helgi Jónsson ein Begriff sein. Im Zusammenhang mit Sigur Rós vielleicht. Oder Teitur. Aber auch solo ist Helgi nicht zu verachten. Ohne Übertreibung ist das Resultat aus seinen Klangarrangements, seiner beruhigenden, aber trotzdem facettenreichen Stimme und den wie ich finde wundervollen Texten eine Offenbarung für Geist und Seele. Die Tatsache, dass sich Helgi nach einigen Jahren unter Österreichern deren Akzent angeeignet hat, bringt einen Pluspunkt. Und zehn Extrapunkte gibt es dafür, dass Helgi auf seiner Homepage die neue Single “Lay It Down” zum kostenlosen Download bereitstellt. Und es gibt noch so viel mehr Tolles!
Wer noch nie in Island war, aber gerne mal hin möchte, klickt am besten hier und versucht sein Glück beim Gewinnspiel [ich drück die Daumen!].
Wer sich Helgi mal live anhören und -schauen möchte, tut das am besten bei seiner anstehenden Tour:
- 24.11.09 CH-Zürich // Hafenkneipe
- 25.11.09 München // Atomic Café
- 26.11.09 A-Wien // B72
- 27.11.09 Köln // Studio 672
- 28.11.09 Hamburg // Beatlemania
- 29.11.09 Berlin // Admiralspalast 101
Wer knapp bei Kasse ist und sich keine Tickets leisten kann, surft am besten zum StyleSpion, der verlost Tickets für die anstehenden Termine.
Und wer wie ich sowohl zeitlich als auch geografisch verhindert ist, schaut am besten am Donnerstag, den 19. November um 20 Uhr beispielsweise bei Tonspion.de oder Whitetapes.de den Livestream zu Helgis Akkustik-Session an. Viel Spaß!
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REMAKES #22
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